Am heutigen Welt-Parkinson-Tag wird eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen in den Fokus gerückt: Weltweit sind rund 10 Millionen Menschen betroffen, in Österreich etwa 20.000.

Was ist Parkinson?

Parkinson ist eine fortschreitende Erkrankung des Nervensystems. Ursache ist das Absterben von Nervenzellen in einem Bereich des Gehirns, der für die Produktion des Botenstoffs Dopamin zuständig ist. Dopamin ist essenziell für die Steuerung von Bewegungen. Fehlt es, kommt es zu verlangsamten Bewegungen, Muskelsteifheit, Zittern und Gleichgewichtsstörungen. Häufig treten auch nicht-motorische Beschwerden wie Schlafstörungen, Depressionen und ein nachlassender Geruchssinn auf.

Ursachen & Prävention

Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt. Forscher vermuten eine Kombination aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren. Bestimmte Gifte, wie Pestizide, und Schadstoffe aus der Umwelt stehen im Verdacht, die Entstehung der Krankheit zu begünstigen.  Neuere Studien legen außerdem nahe, dass die Krankheit möglicherweise im Darm beginnt. Es gibt leider keine sichere Methode, um Parkinson zu verhindern – aber es gibt Hinweise darauf, dass ein gesunder Lebensstil das Risiko senken kann:

  • Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Antioxidantien und Ballaststoffen kann helfen, Zellen vor Schäden zu schützen und die Darmflora gesund zu halten.
  • Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung und kann das Nervensystem stärken.
  • Geistig stimulierende Aktivitäten können sich positiv auf die Gehirngesundheit auswirken.

Parkinson ist nicht heilbar, aber eine frühe Diagnose und gezielte Therapien können helfen, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Anlässlich des Welt-Parkinson-Tages möchten wir daher dazu ermutigen, sich mit dieser Erkrankung auseinanderzusetzen und mehr Bewusstsein für Betroffene und deren Angehörige zu schaffen. Wir stehen Ihnen in allen Lebenslagen beratend zur Seite!